MVZ Radiologie
   
   
 

Radiologie - Einblicke ins Innere des Menschen

Seit dem 1. Juli 2006 ist das Evangelische Krankenhaus Holzminden noch besser für seine Patienten aufgestellt: Mit der Gründung der MVZ Radiologie wurde eine Abteilung geschaffen, die ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Spektrum bietet.

Ausgestattet mit medizinischem Gerät, das dem neuesten technischen Stand entspricht, geschultem Fachpersonal und dem Fachwissen um aktuelle medizinische Verfahren, kann die MVZ Radiologie den vielfältigen und komplexen Anforderungen unseres Krankenhauses und der ambulanten Versorgung gerecht werden. Das Ziel: Effiziente Diagnostik; gleichzeitig soll die Strahlenbelastung für unsere Patienten auf ein Minimum reduziert werden.

Das MVZ Radiologie bietet die Möglichkeit der kompletten konventionellen Röntgendiagnostik.




Dr. Deeg

Dr. med. Andreas Deeg
Leitender Arzt
Das konventionelle Röntgen arbeitet mit Röntgenstrahlen, die ein Bild erzeugen, daß das entsprechende Organ beziehungsweise den jeweiligen Körperteil direkt darstellt.

Die eingesetzte Strahlung ist auf das Jahr bezogen, teilweise geringer als z.B. die Erdstrahlung, außerdem wird die Röntgenstrahlung gezielt zur Diagnostik eines Knochenbruches oder einer Lungenentzündung eingesetzt. Der Nutzen überwiegt damit das Risiko, das durch die Strahlenbelastung besteht.

Unsere modernen ständig qualitätsgeprüften Röntgengeräte garantieren die derzeit mögliche niedrigste Strahlendosis.

Geschultes Fachpersonal führt in der Abteilung sämtliche Arten der Röntgendiagnostik sowie Spezialverfahren durch. Hierbei insbesondere die Skelett- und Gelenkdiagnostik, die Diagnostik der Thoraxorgane, die Funktionsdiagnostik des Magen- und Darmtraktes.

Siamak Mahmoudi

Siamak Mahmoudi
Facharzt für diagnostische Radiologie
Spezialverfahren
 

Mehrzeilen-Computertomografie

Die Mehrzeilen-Computertomographie ist ein schnelles Diagnostikverfahren, bei dem von ausgewählten Bereichen des Körpers Schnittbilder erstellt werden, Strahlen, die durch den Körper gesendet werden, lassen mittels Computer ein kontrastreiches Bild entstehen, das dem Arzt Aufschluss über den Zustand der inneren Organe gibt. Die Organe sowie Gefäße und Knochen lassen sich mit diesem Schnittbildverfahren teilweise dreidimensional darstellen.

Mehrzeilen-Computertomographiegeräte bieten den Vorteil, daß von nur einer Röntgenröhre Röntgenstrahlen ausgehen, die jedoch von mehreren Detektoren aufgefangen werden, so daß bei einer Umdrehung der Röhre mehrere Schichtebenen des Körpers dargestellt werden können.



Kernspintomografie

Die Magnet-Resonanz-Tomografie (Kernspintomographie) arbeitet mit starken Magnetfeldern oder Hochfrequenzwellen, und kommt somit ohne Röntgenstrahlung aus und ist damit für den Patienten weniger belastend.


Die eingesetzten Hochfrequenzwellen veranlassen die Körperzellen, selbst elektromagnetische Strahlung abzugeben, welche gemessen werden kann und mittels Computer in Querschnittsbilder in jeder beliebigen Ebene des Körpers umgewandelt werden können.

Auf diese Weise entstehen exakte Bilder von Gehirn, Rückenmark und Muskelskelettsystem.

Zu den Spezialverfahren gehören die MR-Angiografie zur Gefäßdarstellung der Hirn- und Halsgefäße, der abdominellen Gefäße sowie insbesondere der Becken- und Bein-Arterien, die MR-Cholangiographie zur Darstellung der Gallenwege und die MR-Mammographie.


Mammografie

Es werden jeweils zwei Aufnahmen beider Brüste mit einem Gerät erstellt, dessen Röntgenröhre eine spezielle weiche Röntgenstrahlung aussendet. Die erforderliche Strahlendosis konnte durch den technischen Fortschritt kontinuierlich abgesenkt werden. Als ergänzende Aufnahmen können Vergrößerungsaufnahmen sowie Kompressionsaufnahmen angefertigt werden. Des weiteren können notwendige Zusatzuntersuchungen (Sonographie oder auch seltener MR-Mammographie) durchgeführt werden.



Interventionelle Radiologie

Dazu gehören diagnostische und therapeutische Maßnahmen, die in Lokalanästhesie (örtliche Betäubung ohne Narkose) durch die Haut (perkutan) durchgeführt werden.



Insbes. PRT (periradiculäre Therapie) und Gelenkfacettenblockade, CT gesteuerte Punktion von Nervenwurzeln im Bereich der HWS und der LWS sowie von Gelenkfacetten der HWS und LWS und anschl. Injektion von Lokalanaesthetika und Schmerzmittel zur Schmerzbehandlung durch degenerative Veränderungen bzw. Bandscheibenvorfälle und zur Beruhigung der Nervenwurzeln und der Gelenkfacetten.


Des weiteren CT gesteuerte Punktion der Körperorgane von Weichteilen oder des Skelettsystems zur Zellgewinnung und zur histologischen Aufarbeitung.




Angiografie

Dieses Verfahren beschreibt die Röntgenuntersuchung der Gefäße, die durch ein Röntgenkontrastmittel sichtbar gemacht werden. Dabei ist es möglich, sowohl Arterien (Arteriografie) als auch Venen (Phlebografie) darzustellen.

Das Kontrastmittel wird in örtlicher Betäubung mittels Hohlnadel oder Katheter in die Arterie oder Vene gebracht. Diese Untersuchungsmethode wird bei der Diagnose von Gefäßverengungen, Gefäßverschlüssen oder –missbildungen und bei der Tumordiagnostik eingesetzt.

Wenn eine relevante Engstelle (Stenose ) im Bereich der Bauch- und Beckenarterien dargestellt wird, kann diese mittels Ballondilatation, meist in einer zweiten Sitzung aufgedehnt werden (Einführung eines zusammengefalteten Ballon in die Engstelle, anschl. Aufpumpen des Ballons, das zu einer Aufdehung der Engstelle führt).

Nähere Infos:Mehrzeilen-CT

Untersuchungstechniken

Röntgendiagnostik

Mehrzeilen-Computergraphie (CT)

Kernspintomographie (MRT)
 
 Im Überblick
 
Die Öffnungszeiten des MVZ Radiologie sind:

Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr
Montag14 bis 16 Uhr
Dienstag und Donnerstag 14 bis 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Das MVZ Radiologie ist unter der Nummer (05531)-705-111 erreichbar.
Evangelisches Krankenhaus gGmbH • Forster Weg 34 37603 Holzminden • Tel.: 05531/705 0 Fax: 05531/705 5555 0